Stauden - Beispiele aus unserer Riesenauswahl...

 

Im Gegensatz zu den Gehölzen sind Stauden meist krautige Pflanzen. Vor dem Winter ziehen sie sich in ihre unterirdischen Teile zurück und treiben im Frühjahr wieder neu aus. Sie finden mit ihren ganz unterschiedlichen Wuchsformen und Ansprüchen Verwendung in jedem Teil des Gartens! Ob Blaukissen (Aubrieta) für kleinste Mauerfugen oder die Trollblume (Trollius) für den Rand des Gartenteiches, vom 5 cm flachen bodendeckenden Stachelnüsschen (Acaena) bis zum gewaltigen, urzeitlich anmutenden Mammutblatt (Gunnera) gibt es für jede Gartensituation meist eine ganze Reihe passender Stauden. Wir helfen Ihnen gerne bei der richtigen Auswahl!

Ein Staudenbeet legen Sie am besten im Frühjahr oder im Herbst an. Wichtig ist eine gute Vorbereitung der Pflanzfläche. Lockern Sie den Boden, entfernen Sie sorgfältig Steine und unerwünschte Wurzelunkräuter. Ein Bodenaktivator (Hornspäne) hilft, das Bodenleben anzuregen. Vor dem Pflanzen empfiehlt es sich, trockene Wurzelballen kurz in Wasser zu tauchen. Außerdem sollten die neuen Stauden gut angegossen werden.

Stehen die richtigen Stauden am richtigen Standort, ist im Jahresverlauf gar nicht viel Pflege notwendig. Im zeitigen Frühjahr, nachdem die strengen Fröste vorbei sind, werden die abgestorbenen Triebe knapp über dem Boden abgeschnitten. Bei Beetstauden sollte jetzt auch eine organische Düngung mit gutem Kompost oder Hornspänen erfolgen. Im Sommer drohen einige höhere Blütenstauden unter der schweren Last ihrer Blüten zusammenzubrechen. Geben Sie ihnen etwas Halt durch lockeres Zusammenbinden der Triebe oder in Form von dekorativen Staudenringen! Verblühtes sollte regelmäßig abgeschnitten werden, damit die Pflanze ihre Kraft in weitere Blüten und nicht in die Samenbildung investiert. In sehr trockenen Phasen sollten Sie natürlich auch Gießkanne und Gartenschlauch griffbereit haben. Dabei lieber etwas weniger oft, dafür aber durchdringend wässern!
Sehr empfindliche Stauden werden vor dem Winter mit Laub oder Vlies vor dem Erfrieren geschützt. Stauden mit sehr weichen Blättern und Trieben, können Sie auch schon vor dem Winter zurückschneiden. Alles, was standfest ist, bleibt am Besten bis zum Frühjahr stehen – die Triebe und Samenstände dienen vielen Nützlingen als Winterquartier und Raureif und Schnee erzeugen mit ihnen häufig fantastische Winterbilder!

Hier ein paar Beispiele aus unserem umfassenden Sortiment:

 Myrrhis odorata 1       

 

 

 Süßdolde (Myrrhis odorata)

Diese wunderbare Zier,- Duft,- und Gewürzstaude erreicht gut einen Meter Höhe und wächst ursprünglich in mehreren europäischen Gebirgsregionen. Die Blättchen haben einen sehr angenehmen süßen und anisartigen Geschmack und lassen sich vom Frühjahr bis zum Herbst ernten und bereichern diverse Speisen. Auch die dekorativen Samen können im Herbst als Gewürz verwendet werden. Ihre großen weißen Doldenblüten ziehen durch ihren Duft Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an.

 

 

Heliopsis scabra Venus 3

  

  Sonnenauge 'Venus' (Heliopsis scabra)

Das Sonnenauge ist mit etwa 140 cm Höhe sozusagen die kleine Ausgabe der Sonnenblume. Sie blüht im Juli und August und treibt nach einem beherzten Schnitt noch einmal kräftig Blüten nach. Also schneiden Sie gerne das eine oder andere Sträußchen!
Die Pflanze ist recht stabil und braucht kaum gestützt zu werden. Neben einem sonnigen Standort ist vor allem ein durchlässiger Boden ohne jede Staunässe sehr wichtig!

Heucherella alba Solar Eclips 1      

 

Garten- Purpurglöckchen'Solar Eclips' (x Heucherella)

Einmalig schöne Neuheit, Kreuzung einer Heuchera mit einer Tiarella (Schaumblüte)! Rotbraunes Blatt mit einer frischgrünen Umrandung. Sie erreicht eine Höhe von 30-40 cm, ist wintergrün und wird daher auch nicht im Herbst zurückgeschnitten.

Bei strengen Kahlfrösten ist sicher etwas Winterschutz ratsam. Dieser leuchtende Bodendecker bringt Farbe in dunkle Ecken des Gartens! Für gutes Gedeihen sollte er in frischen aber durchlässigen Boden gepflanzt werden.

Lythrum salicaria Zigeunerblut 1        

 Blut-Weiderich (Lythrum salicaria 'Zigeunerblut')

Diese Sorte wird etwa 120 cm hoch und blüht ab Juli bis zum Herbst in rosafarbenen- rötlichen aufrechten Blütenrispen, die von zahlreichen Schmetterlingsarten auf der Suche nach Nektar angeflogen werfden.

Der Blut-Weiderich enthält u.a. viele Gerbstoffe und ist eine alte Heilpflanze, die auch als blutstillendes Mittel (Name!) verwendet wurde.

Er liebt feuchten Boden und ist damit eine ideale Staude für den Teichrand!

Gunnera tinctoria 1    

 Mammutblatt (Gunnera tinctoria)

Unter den riesigen rhababerähnlichen Blättern dieser urtümlichen Staude aus Südamerika fühlt man sich in die Zeit der Dinosaurier versetzt! Auch die kolbenförmigen weißlich-grünen Blütenstände sind imposant anzusehen. Das Mammutblatt benötigt für seine Entfaltung einige Quadratmeter Platz. Da es außerdem nach viel Wasser und einem nährstoffreichen Boden verlangt, setzt man es am besten an einen Bach oder Teich.

Winterschutz ist wichtig, dazu türmen Sie am besten einen großen Haufen Laub über den Speicherorganen auf.

Erigeron Dominator    

 Feinstrahlaster (Erigeron 'Dominator')

Eine tolle Pflanze für  sonnige Staudenrabatten! Ab Juni überzeugen die etwa 70 cm hohen Feinstrahlastern mit sehr kräftigen Blütenfarben, die einen schönen Kontrast zu den gelben Staubgefäßen bilden. Wenn die Blüte nach einigen Wochen nachlässt, sollten Sie nicht zögern, die Pflanze auf 20-30 cm zurückzuschneiden. Meist gibt es dann im Herbst noch einmal einen zweiten Blütenflor!

Rodgersia aesculifolia    

 Schaublatt (Rodgersia aesculifolia)

Diese Staude ist ursprünglich in Ostasien zuhause. Mit ihrem kastanienähnlichen Laub und von Juni – Juli auch mit ihren zierlichen weißen Blütenrispen belebt sie schattige Plätze unter größeren Bäumen. Höhe etwa 70 cm.

Das Schaublatt freut sich über einen nährstoffreichen frischen Boden.

Mein Paradies Ausgabe 04/17


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Tipp des Tages

  • Gräser zurückschneiden

    Gartenbaumschulen.com » Bebildert 20 - Jan, 2018

    Verschiedene Gräserarten reagieren positiv auf einen Rückschnitt im zeitigen Frühjahr. Dies gilt vor allem für hochwachsende Ziergräser wie Pfeifengras, Zierhirse und Lampenputzergras. Schneiden Sie die winterbraunen Halme bis auf etwa 10 bis 20 cm über dem Boden zurück. Dies geht[…]

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